To Cherry-pick

Cherry Picker? Sich die besten Kirschen raussuchen?
Hört sich doch eigentlich garnicht so schlecht an. Im CrossFit-Falle ist es das aber. Seit einigen Wochen werden ja hier unsere täglichen WODs gepostet. Früher habe ich mich dagegen gewehrt, mittlerweile bin ich ein Verfechter der vorherigen WOD-Ansage geworden. (Wir alle verändern uns, täglich, passen uns neuen Auffassungen und Erfahrungen an….und das ist gut so.)
Seit wir dies eingeführt haben, beschleicht den ein oder anderen Trainer das Gefühl, das einzelne Mitglieder nur noch dann kommen wenn ein WOD angesagt ist das ihnen liegt, in dem sie eine gute Zeit hinlegen können. Cherry Picker!
Gibt es sie wirklich bei uns? WIRKLICH? Also wenn ja, dann lasst euch eins gesagt sein:
Ihr habt CrossFit nicht verstanden, meldet euch ab. Oder ändert euch.
Im CrossFit geht es darum, sich ständig zu verbessern und dafür ständig an seinen Schwächen zu arbeiten bis daraus evtl. Stärken werden. Wer immer nur das verstärkt macht, was er sowieso schon gut kann, wird ganz schnell stehenbleiben. Wer also nicht mit der Zeit geht….geht mit der Zeit.

Aber warum bin ich nun ein Verfechter der vorherigen Ansage, warum will ich unseren Trainingsplan, unser Programming offenlegen? Dafür gibt es zwei Gründe. Ich glaube zum einen das diejenigen die es mit der CrossFit Sache Ernst nehmen, die sich damit auseinandersetzen, die Fortschritte machen wollen, davon profitieren. Sie können sich mental auf WODs einstellen. Können sich bereits morgens einen Game Plan zur Hand legen wie sie ein WOD angehen, können im Netz nach Begriffen und Übungen googlen die sie noch nicht kennen, können ihr Trainingsbuch oder ihre App nach vergangenen persönlichen Rekorden checken und stehen abends (oder auch morgens) sozusagen Combat Ready auf der Matte. Let`s get ready to rumble, 3, 2, 1, GO!
Und wenn nach dem Training vergessen wird das WOD ins Trainingstagebuch einzutragen (aufgrund akuter After-WOD Hirnlosigkeit….wir alle kennen das!) dann kann man ganz entspannt den Blog am nächsten Tag aufrufen und alles nachtragen.
Zum anderen halte ich mich an die Strategie des Headquarters. CrossFit ist Open Source. Wir haben keine Geheimnisse. Jeder der Zeit und Geld hat kann sich ein Garage Gym zurecht zimmern, Material kaufen und CrossFit zu Hause betreiben. Und dann kann er sich aus unzähligen Trainingsansätzen heraussuchen was am besten zu ihm passt bzw um zum Thema zurückzukommen, den Ansatz wählen, der ihn am meisten fordert und fördert. Und vielleicht hilft unser Blog, unser Programming, ja jemanden in seiner Entwicklung weiterzukommen. Vielleicht regt dieser Blog irgendjemanden dazu an, CrossFit auszuprobieren, vielleicht verirrt sich der ein oder andere auf einen geposteten Link wie z.B. den CrossFit Outlaw Blog.
Alles nur positive Dinge, und davon sollte es ja nie genug im Leben geben.

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